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06 | So, 18.02.2007
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| Muzafar Nawaz |
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| Zwischen Koranschule und
Schillergymnasium |
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Muzafar Nawaz ist in Deutschland geboren, sein Vater kommt aus Pakistan, seine Mutter ist Deutsche.
Als er sieben Jahre alt ist, zieht Muzafar nach Pakistan und lebt dort in einem kleinem Dorf bis
er mit sechzehn wieder nach Deutschland zurückkehrt.
In Pakistan besucht er neben einer regulären Schule auch eine Koranschule. Er ist
sehr gläubig und lernt den Koran auswendig und zwar in der originalen arabischen Fassung.
Zurzeit besucht Muzafar das Schillergymnasium. Später möchte er Medizin studieren. Es ist sein
Wunsch nach seinem Studium in Pakistan zu arbeiten und den Menschen dort zu helfen.
"In unserem Film werden wir Muzafar vorstellen und uns dabei
mit seinem Glauben beschäftigen. Muzafar ist ein streng gläubiger
Moslem. Wir würden uns sehr freuen, wenn es uns gelänge, in unserem Film die schönsten
Aspekte seines Glaubens vorzustellen" — so Miriam Baumeister, Ludwig Greim-Kuczewski
und Fabian Bremer, Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Schillergymnasiums, die
als Mitglieder von Janusz Hamerskis Medien AG am Kurzfilm-Porträt mitgewirkt haben.
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Hauptfilm
Yasmin
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Yasmin, eine pakistanische Immigrantin der zweiten Generation, lebt in der Spannung zwischen
ihrer Lebenslust und den Forderungen ihrer Familie, der die Mutter fehlt. Sie arbeitet in Nordengland
als Sozialarbeiterin mit behinderten Kindern und wird von ihren Kollegen sehr geschätzt.
Yasmins Vater ist frommer Muslim und Wächter der örtlichen Moschee, während ihr Bruder
sich lieber als Kleindealer betätigt. Die Anti-Terrormaßnahmen nach dem 11. September
2001 radikalisieren die jungen Muslime. Die Ereignisse verändern auch die Haltung von Yasmins
Freunden und Arbeitskollegen, die sich von ihr distanzieren.
Yasmin sucht mutig einen Weg, sich selbst treu zu bleiben. Sie verkörpert die Erfahrung
vieler Muslime, die nach dem 11. September den Anstoß zu einer Versöhnung mit ihrer
kulturellen Erbschaft und ihrem Glauben erlebt haben. Der Konfrontation zwischen westlich-säkularer
Kultur und radikalen islamischen Ideen stellt der Film die Suche nach Alternativen und
persönlicher Identität entgegen.
YASMIN · GB/D 2004 · Regie: Kenneth Glenaan · Drehbuch:
Simon Beaufoy · Kamera: Tony Slater-Ling · Musik:
Stephen McKeon • Mit Archie Panjabi (Yasmin Husseini),
Renu Setna (Khalid), Steve Jackson (John), Syed Ahmed
(Nasir) u.a · ab 12 J. · engl./punjabi.OmU · 87‘
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Das Programm dieses Abends
So, 18. Februar 2007
18:00 Uhr
Kurzfilmportrait
von Miriam Baumeister, Ludwig Greim-Kuczewski, Fabian Bremer und Janusz Hamerski
Publikumsgespräch
mit Muzafar Nawaz,
Miriam Baumeister,
Ludwig Greim-Kuczewski,
Fabian Bremer,
und Davud Tekin (Student der Islamwissenschaften)
Hauptfilm
Jasmin
GB/D 2004, ab 12 J., 87 min.
anschließend
Chicken Curry, Ananas Sabzi, dazu Basmati Reis

»
Flyer zu diesem Abend (PDF, 2 Seiten)
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Mehr Informationen
zu den Mitwirkenden dieses Abends, - oder aber Websites, die den Mitwirkenden wichtig sind: |
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|.. islam.de
|.. minhaj.org
|.. deeneislam.com
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» Rückblick auf den
Abend
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