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03 | So, 28.01.2007
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| Kamal Saydo |
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| Ich genieße die Demokratie |
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Als politisch aktiver Kurde gelang es Kamal Saydo nach einem Gefängnisaufenthalt in den 60iger
Jahren aus Syrien zu fliehen.
Er kam nach Babelsberg, studierte dort an der Deutschen Hochschule
für Filmkunst Regie und Dokumentarfilm, musste jedoch auch die DDR wegen seiner politischen
Arbeit für die Demokratische Partei Kurdistans im Zuge der Repression nach dem
Prager Frühling verlassen.
Nach einer dramatischen Odyssee durch den Nahen Osten gelangte
er mit seiner Frau nach Westdeutschland. Als Kameramann beim WDR mit einem Hang zu
internationaler, politischer Berichterstattung (z.B. für den Weltspiegel) und als Mitarbeiter zahlreicher
Dokumentar- und Spielfilme internationaler Ausrichtung hat Kamal eine sehr
stark kosmopolitische Biografie.
Neben der Filmarbeit war für ihn immer auch das Engagement für Demokratie und Menschenrechte
ein unverzichtbarer Teil seiner Identität, in jungen Jahren im Kampf gegen die Unterdrückung
der Kurden und später durch seine aktive Mitarbeit bei der Gesellschaft für bedrohte Völker
in Deutschland.
"Ich bin glücklich in einer Demokratie leben zu können. Der Respekt gegenüber anderen Völkern
und Kulturen ist ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens und Wirkens."
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Hauptfilm
Sürü — Die
Herde
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»Ein junger Nomade, der sich mit seiner Frau aus den Zwängen der anatolischen Hirtenkultur zu
befreien versucht, bringt seine Schafherde zum Verkauf nach Ankara, findet dort aber nicht die
ersehnte Freiheit, sondern geht mit seiner Frau an der fragwürdigen Zivilisation zugrunde. Eine
harte Anklage gegen Korruption und Gewalt in der türkischen Gesellschaft und eine überzeugende
Studie über das Aufeinanderprallen zweier Kulturkreise, formal perfekt und im politischen
Engagement von überzeugender Kraft. Das Drehbuch schrieb der kurdische Autor, Schauspieler
und Regisseur Yilmaz Güney ("Yol – Der Weg") aus dem Gefängnis heraus, wo der politisch Verfolgte,
nach zweifelhafter Prozessführung, eine 19-jährige Haftstrafe wegen Totschlags zu verbüßen
hatte. Güney setzte sich bei einem Hafturlaub ins Ausland ab; er starb am 9.9.1984.«
(film-dienst)
SÜRÜ · Türkei 1978 · Regie: Zeki Ökten · Drehbuch: Yilmaz
Güney · Kamera: Izzet Akay · Musik: Zülfü Livaneli • Mit
Tarik Akan (Sivan), Melike Demirag (Berivan), ELevent Inanir (Silo), Tuncel Kurtiz (Hamo), Yaman Okay
(Abuzer), Erol Demiröz, Sener Kokkaya u.a. · türk. OmU · 116‘
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Das Programm dieses Abends
So, 28. Januar 2007
18:00 Uhr
Kurzfilmportrait
von Georg Josef Anczykowski und Mirko Franke
Publikumsgespräch
mit Kamal Saydo,
Georg Josef Anczykowski und Kajo Schukalla (GfbV Regionalgruppe Münster, - angefragt - )
Kurdische Gedichte
vorgetragen von Dr. Hussein Habasch
Hauptfilm
Sürü - Die Herde
Türkei 1978, 116 min., türk.OmU
anschließend
Musik von Lukman Ibrahim (Tambur),
dazu wird gereicht
Issote be Gus, Bajanerash be Hannar,
Germiye be Nisk, Hommus, Jajik, Mrishketuj und Nan

» Faltblatt zum Abend (PDF, 2 Seiten, 342 KB)
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| Links |
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Mehr Informationen
zu den Mitwirkenden dieses Abends
unter: |
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|.. efrin.net - Internetportal vorwiegend syrischer Kurden
|.. amude.com - kurdisches Internetportal
|.. kdp.se - Demokratische Partei Kurdistan
|.. puk.org - Patriotische Union Kurdistans
|.. tirej.com
|.. kamalsaydo.de
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| Rückblick |
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» Rückblick auf den
Abend mit Kamal Saydo
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