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Als Flame sechzehn war, zog er zu Hause aus und ging ins Heim, wo er das Gangsta-Handwerk
erlernte. Als Mamadee zehn war, brach die DDR zusammen und damit auch ihr Traum vom roten
Halstuch der Thälmann-Pioniere. Als Adé fünfzehn war, wurde sein Vater umgebracht, und er
kam aus Nigeria nach Leverkusen. Alle drei wuchsen als deutsche Kinder schwarzer
Väter auf, und alle drei mussten ohne ihre Väter erwachsen werden.
Ihre Wege kreuzten sich zum ersten Mal, als der Schwarze Alberto
Adriano in einem Dessauer Park von drei Jugendlichen erschlagen wurde. Über
zwanzig der bekanntesten afrodeutschen Musiker schlossen sich danach zu dem Bandprojekt
"Brothers Keepers" zusammen, spielten die Maxi
"Adriano (Letzte Warnung)" und das Album "Lightkultur"
ein, an dem sich auch das weibliche Pendant "Sisters
Keepers" beteiligte, und zogen durch ostdeutsche Schulen, um selbst mit den Kids zu
sprechen.
"Yes I Am!" erzählt die Geschichte von Flame, Mamadee und Adé und die Geschichte der Brothers
Keepers. Er erzählt von der Macht der Musik und davon, wie gut es tut, gemeinsam die Stimme
zu erheben.
Mit D-Flame, Adè Bantu, Mamadee und Xavier Naidoo.
D 2006 · Regie und Drehbuch: Sven Halfar · Kamera: Dirk Heuer, David Schultz · Musik: Brothers Keepers,
Sisters Keepers, Xavier Naidoo · Mit D-Flame, Adè Bantu,
Mamadee, Xavier Naidoo u.a. · 104’
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