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Der Film erzählt die Geschichte vom "Bub" und seiner Schwester Belli. Schauplatz ist ein einsamer Bergbauernhof. Hier leben Vater und Mutter, die fast erwachsene Tochter und der taubstumme Sohn, der soeben der Kindheit entwächst.
Die nächsten Nachbarn sind die Großeltern, ein Fernglas ermöglicht gerade noch einen Blickkontakt zu deren Hof. In der räumlichen und geistigen Enge dieses kargen Berglebens, das der Vater vehement gegen Alternativen verteidigt, inmitten grandioser Natur, ist die spröde Warmherzigkeit der Familienmitglieder untereinander vielleicht das einzige wirkliche Lebenselixier.
Obwohl die Tochter Sehnsucht nach einem anderen Leben hat, geht sie nicht fort - es ist weniger die väterliche Autorität als vielmehr das filigrane Beziehungsgeflecht zwischen den Familienmitgliedern, das ihr Bleiben glaubhaft macht und am Ende in die unvermeidliche Katastrophe steuert.
"Höhenfeuer ist eines jener Kinowunder, die nur aller Jubeljahre auf der Leinwand erscheinen; ein vollendetes Kunstwerk, das mit sparsamsten Mitteln tiefste Wirkungen erzielt - allen voran Traurigkeit." (Filmmuseum Potsdam)
HÖHENFEUER
Schweiz/Deutschland 1985
Regie und Buch: Fredi M. Murer
Kamera: Pio Corradi
Mit: Thomas Nock, Johanna Lier, Dorothea Moritz, Rolf Illig
dt./dial. · 100‘
Auszeichnungen:
Internationales Filmfestival Locarno, Goldener Leopard 1985
Weitere Infos:
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