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Münster — Globale Stadt
3. August - 26. Oktober 2003
jeweils Sonntag, 18:00 Uhr |
26. Oktober 2003
Abschlussabend
mit der Kurzfilmrolle "Münster —
Globale Stadt" |
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Christine Müh, Projektleiterin des Projekts "Münster –
Globale Stadt",
und Jens Schneiderheinze, Mitgeschäftsführer des CINEMA und
Vorstand
von Die Linse – Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit
e.V.
(Foto: Ralf Emmerich). |
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| Am Sonntag, den 26. 10., feierten die Organisatoren der interkulturellen Filmreihe "Münster – Globale Stadt" gemeinsam mit allen Protagonisten, Filmemachern und zahlreichen Gästen den erfolgreichen Abschluss des Projekts. Projektleiterin Christine Müh bedankte sich bei den Förderern, Unterstützern, Mitarbeitern und allen Beteiligten. Sie selbst erhielt für ihre engagierte Arbeit langen Applaus.
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Spyros Marinos, Vorsitzender des Ausländerbeirats der Stadt
Münster,
im Gespräch mit Jens Schneiderheinze
(Foto: Ralf Emmerich).
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Jens Schneiderheinze, Vorstand des Vereins "Die Linse", zog ein
Resumée.
Ziel der Reihe sei gewesen, den "Reichtum an Fähigkeiten, Geschichten, Blickwinkeln und Ansichten" darzustellen, den Einwanderer in unsere Gesellschaft mitbringen. Dieser Reichtum bewahre die Gesellschaft vor dem Erstarren und halte sie lebendig, wenn es ihr gelänge, Fremdes nicht als bedrohlich zu empfinden, sondern als Impuls aufzunehmen.
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Die Filmemacher Rolf Schnieders und Mieke Brehm (rechts)
vor dem
Start der Kurzfilmrolle "Münster – Globale
Stadt". Im Hintergrund: Sriyani Dissanayake-Dempf,
Protagonistin des 12. Länderabends (Sri Lanka), zusammen mit
ihrem Ehegatten
(Foto: Ralf Emmerich).
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Zur Erinnerung: Vom 3. August bis zum 19. Oktober stellte "Die Linse" jeden Sonntag einen Menschen aus einem anderen Land vor, der heute in Münster lebt.
Jeder Abend
startete mit einem Kurzfilmportrait. Hinter der Kamera standen ausschließlich Münsteraner
Filmschaffende. Einige sind seit Jahren im Filmgeschäft, andere legten innerhalb der Reihe ihr Erstlingswerk vor.
Im Anschluss an das Kurzfilmportrait stellte sich jeder
Protagonist den Fragen des Publikums. Wer einige oder sogar alle
Länderabende miterlebt hat, wird bestätigen können:
Insbesondere die Publikumsgespräche mit den zwölf
Protagonisten aus Afghanistan, dem Iran, Polen, Südafrika,
Indien, Russland, der Slowakei, Griechenland, Burma, Slowenien, Brasilien und Sri Lanka
haben die Vielfalt der Migrationshintergründe und Lebensentwürfe
deutlich gemacht.
Als
quasi "überpersönlicher" Blick auf die ursprüngliche Heimat
wurde nach dem Publikumsgespräch der Wunschfilm des jeweiligen Protagonisten
gezeigt, wobei die Palette der an den 12 Abenden gezeigten Filme
von der leichten Komödie bis zur tragischen Dokumentation
reichte.
Nach dem filmischen Part ging es im CAFÉ GARBO weiter:
Begleitet von einem landestypischen Büffet und häufig auch Life-Musik
gab es hier für alle Beteiligten des Länderabends Gelegenheit
zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen. Nicht selten
gingen die Gespräche bis tief in die Nacht. Und der eine oder
andere Abend mündete sogar in eine spontane Tanzparty.
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Das Programm, so Schneiderheinze weiter, habe nicht nur das Publikum immer wieder bewegt und angerührt, sondern auch bei vielen Protagonisten Nachhaltiges bewirkt: die eigene Vergangenheit noch einmal zu reflektieren, Vergessenes und Verdrängtes wieder aufzugreifen, neue Pläne für die Zukunft zu schmieden. "Münster – Globale Stadt", das sei der Kern dessen, was der Verein "Die Linse" anstrebe: Film in seiner gesamten Bandbreite erlebbar zu machen und in seinem menschlichen Kontext zu
präsentieren.
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Eine gelungene Revanche - Für das leibliche Wohl am
Abschlussabend sorgten dieses Mal nicht wie bisher die
Protagonisten der Länderabende, sondern das Publikum.
Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben.
Vorne links: Filmemacherin Esther Nikolow
(Foto: Ralf Emmerich). |
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Am Abschlussabend liefen alle zwölf Kurzfilmportraits noch einmal als Filmrolle. Gerade in der Zusammenschau bot die Rolle eine beeindruckende Sammlung persönlicher Geschichten vom Aus- und Einwandern, von gelungener oder nicht gelungener Integration.
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Anregende Gespräche im CAFÉ GARBO auch am
Abschlussabend
(Foto: Ralf Emmerich). |
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Im CAFÉ GARBO trafen sich dann alle ein letztes Mal beim
großem Büffet, das diesmal als "kulinarische
Revanche" vom Publikum mitgebracht worden war. DJ David
Kluge sorgte für die passende internationale Musikauswahl.
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Thomas Behm, Mitgeschäftsführer des CINEMA und Vorstand
von
Die Linse – Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e.V.,
filmte Teile des Abschlussabends mit — Sein zweiter Kurzfilm ?
(Foto: Ralf Emmerich). |
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Und damit sich die Mitglieder der großen Globale-Stadt-Familie sonntags weiterhin im
CINEMA treffen können, bietet "Die Linse" im November unter dem
Motto "Globale Stadt Reloaded" gleich zwei verwandte Filmprogramme an:
Sonntag, 2.11, 19.00
"Zwischen den Orten"
von Evelyn Futterknecht: Was bedeutet Heimat? Zehn interkulturelle Begegnungen auf einer dokumentarischen Reise durch das Westfälische.
Sonntag, 9.11, 19.00
"Unser Ausland"
von Dorothee Wenner: 10 Experten aus 10 Ländern, die in 120 Minuten berichten, was ihnen hierzulande auffällt. Ein verblüffender Schatz an ethnographischem Wissen und eine meist amüsante, oft spielerische Annäherung an deutsche Eigenarten.
Siehe dazu auch den Ausblick
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