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und am 26.10.
Abschlussabend
mit Kurzfilmrolle

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Münster — Globale Stadt
3. August - 26. Oktober 2003
jeweils Sonntag, 18:00 Uhr

21. September 2003
Griechenland
Rückblick auf den Länderabend mit Vasilios Kourelas
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Vasilios Kourelas während des Publikumsgesprächs,
eingerahmt von Projektleiterin und Moderatorin Christine Müh und
Thomas Behm, dieses Mal nicht in seiner Funktion als Mitgeschäftsführer
des CINEMA, sondern als Macher des Kurzfilmportraits (Foto: Die Linse).
Vasilios Kourelas, 1937 in Pyrgos geboren, stand im Mittelpunkt des 8. Länderabends unserer interkulturellen Filmreihe "Münster – Globale Stadt". Nach dem Militärdienst erst einmal arbeitslos, nahm er spontan das Angebot an, nach Deutschland zu gehen und in Dorsten in einer Ziegelei zu arbeiten. Später baute er bei Opel Autos und studierte ab 1969 in Münster Volkswirtschaft. Seit 40 Jahren lebt Vasilios Kourelas in Westfalen. Er ist sozusagen der "dienstälteste Westfale" der Reihe "Münster – Globale Stadt".

Nicht nur für Vasilios Kourelas war das Kurzportrait, das den Abend eröffnete, ein filmisches Debut. Denn hinter der Kamera stand erstmals Thomas Behm, den wir bisher als Geschäftsführer des Cinema und Mitbegründer von DIE LINSE – Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit e.V. kennen. 
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Nach dem Hauptfilm "Der Bienenzüchter" von Théo Angelopoulos ließen sich die Gäste im CAFÉ GARBO ein griechisches Hackfleischgericht schmecken, das Vasilios Kourelas zusammen mit seinem ehemaligen Koch aus dem Restaurant Hellas zubereitet hatte (Foto: Die Linse).
Im Anschluss an das Kurzfilmportrait erzählte Vasilios Kourelas persönlich aus seinem Leben. Aus seiner Jugendzeit in Griechenland existieren nur noch ein paar Fotos, die er im Kurzfilm zeigt. Kommentar seiner Frau aus dem Off: "Ein ganzes Leben in einem Schuhkarton." Um sein Studium zu finanzieren, jobbte Vasilios Kourelas in der Gastronomie und eröffnete zusammen mit Freunden verschiedene griechische Restaurants in Münster, wie das "Hellas", das "Santorin" und die "Tonne des Diogenes". Und er entdeckte an diesem Abend viele ehemalige Gäste im Saal des Cinema.

Inzwischen lebt Vasilios Kourelas mit Frau, Tochter und Hund in Gelmer. Anfangs plante er, nach Griechenland zurückzukehren. Doch "nach einigen Jahren stellt man fest, dass man sich eine andere Mentalität angeeignet hat. Dann wird es schwer zurückzugehen. Manche schaffen es, die meisten nicht." Er habe in Deutschland schließlich eine zweite Heimat gefunden, "hier konnte ich das machen, was ich wollte."

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Foto: Die Linse
Da Vasilios Kourelas schon seit 40 Jahren in Westfalen lebt, hat er das Filmgeschehen in Griechenland kaum verfolgen können. Den "Wunschfilm" suchte er deshalb gemeinsam mit dem Organisationsteam des Projekts aus. Gezeigt wurde "Der Bienenzüchter" von Théo Angelopoulos. Die schwermütige Stimmung des Films stand in hartem Kontrast zur vorangegangenen lebhaften und humorvollen Diskussionsrunde. 

Anschließend ließen sich die Gäste ein griechisches Hackfleischgericht schmecken, das Vasilios Kourelas zusammen mit seinem ehemaligen Koch aus dem Restaurant Hellas zubereitet hatte.