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In der Stadt.
Aus aller Welt.

Afghanistan | 03.08.
Iran | 10.08.
Polen | 17.08.
Südafrika | 24.08.
Indien | 31.08.
Russland | 07.09.
Slowakei | 14.09.
Griechenland | 21.09.
Burma | 28.09.
Slowenien | 05.10.
Brasilien | 12.10.
Sri Lanka | 19.10.

und am 26.10.
Abschlussabend
mit Kurzfilmrolle

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Münster — Globale Stadt
3. August - 26. Oktober 2003
jeweils Sonntag, 18:00 Uhr

24. August 2003
Südafrika
Präsentiert von Sindiswa Postulart

Sindi Postulart | Foto: Ralf Emmerich
Rückblick
auf den Länderabend ...
GUTEN TAG a.k.a.
MOLWENI (Xhosa)
SAWUBONA (Zulu)
GOEIE DAG
(Afrikaans)
(Quelle)

Sindiswa Postulart (geb. Souls) wurde 1972 in Graaff-Reinet, Südafrika, geboren. Mit 12 Jahren zog sie nach Windhoek, Namibia. Dort erwarb sie nach der Schule ein Wirtschaftsdiplom und arbeitete einige Jahre als Chefsekretärin und Schauspielerin, bevor sie 1998 nach Südafrika zurückkehrte. 

Im Jahr 2000 lernte sie auf einer Deutschlandreise ihren zukünftigen Mann kennen. Um dessen Kultur besser kennen zu lernen, verließ sie zwei Jahre später ihr Heimatland und zog nach Münster.

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Deutschland Premiere!
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Sindiswa Postulart wünschte sich zwei Kurzfilme, die bislang in Deutschland noch nicht gezeigt wurden: "J.G. Strijdom is very, very dead" von Pule Diphare und "LADY WAS A MASHOZA" von Nokuthula Mazibuko.

Beide Filme entstanden im Rahmen des "Close Encounters Documentary Film Laboratory", einer Einrichtung, die seit 1999 Debütanten die Chance gibt, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Filmemachern ihre dokumentarischen Erstlingswerke zu produzieren und diese im südafrikanischen Fernsehsender e.tv auszustrahlen:

> Encounters – South African International Documentary Festival

Wir zeigen beide Filme im Original mit englischen Untertiteln!

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Hauptprogramm
J.G. Strijdom is very, very dead (1999)
Regie: Pule Diphare
J.G. Strijdom is very ,very dead (1999) Im Herzen der Verwaltungsmetropole des neuen Südafrika trohnt ein Monument des alten Apartheidregimes: Die imposante Bronzebüste JG Strijdoms. Der Hauptplatz von Pretoria, einst Domäne weißer Macht und Unterdrückung, ist heutzutage kommerzielles Zentrum der Stadt.

Filmemacher Pule Dipare geht der Frage nach, ob die gigantische Statue nicht abgerissen werden sollte. In seiner Meditation über einen Tag im Leben des Hauptplatzes mit seiner hässlichen Geschichte und Architektur reflektiert er die widersprüchlichen Gefühle derer, die im Schatten von JG Strijdoms Statue leben und arbeiten.

J.G. STRIJDOM IS VERY, VERY DEAD · Südafrika 1999 · Regie Pule Diphare · Kamera Clifford Bestall · Beta Sp · Omeu · 26'

Auszeichnungen:
> 2. Preis des South African National Television Awards, 2000

Lady was a Mashoza (1999)
Regie: Nokuthula Mazibuko

"Mashozas" sind die Frauen, die einst die gefährlichen "Mapantsulas" liebten – die teuer gekleideten Gangster der Townships. Heute sind die Ladies, die in den 70er Jahren einen extravaganten Lebensstil pflegten, in ihren Vierzigern und ziehen Kinder groß. 

Nokuthula Mazibuko folgt fünf dieser Frauen bei ihrem Rückblick in die Zeit der eigenen wilden Jugend als die schwarze Subkultur ihrer Missachtung der Autorität dadurch Ausdruck verlieh, dass sie bis spät nachts trank, frivol tanzte und ausgefallene Kleidung trug.

LADY WAS A MASHOZA · Südafrika 1999
· Regie Nokuthula Mazibuko · Beta SP · Omeu · 26' 

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Vorprogramm
Filmportrait Sindiswa Postulart
Von Franjo Hülck

Vor dem Hauptfilm zeigen wir als Kurzfilmpremiere das Filmportrait von Sindiswa Postulart mit Filmemacher Franjo Hülck.

Franjo Hülck beim Dreh im Grünen mit Sindiswa Postulart | Foto: Holger Postulart

Franjo Hülck beim Dreh im Grünen mit Sindiswa Postulart.

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Rahmenprogramm
Südafrika im Cinema / Garbo

Im Anschluss an den Filmabend laden wir zu Gespräch, Leckereien und Live-Musik, mit Sindiswa Postulart und Alex Gomez aus Nigeria, ins Café Garbo. 

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Wissenswertes
Über Südafrika 

Seitdem 1991 alle wesentlichen Gesetze der Apartheidpolitik aufgehoben und die Alleinherrschaft der weißen Bevölkerung beendet wurde befindet sich das Land im Umbruch. Die Wunden der Vergangenheit sind noch spürbar, aber das Land hat gute Prognosen, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.

Heute setzt sich die Bevölkerung hauptsächlich aus vier Gruppen zusammen, die sich neben der Herkunft und Hautfarbe, der Sprache und Kultur durch die gesellschaftliche Stellung und politische Einflussnahme unterscheiden: Weiße (v.a. burischer oder englischer Herkunft), Mischlinge, Asiaten und Schwarze. Die Schwarzen, die sich aus zahlreichen Stämmen mit verwandten Sprachen, aber verschiedenen Kulturen zusammensetzen, bilden über 75% der südafrikanischen Bevölkerung. 

Karte von Südafrika
World Factbook 2002

Natürlich war es die Apartheid, die die Gesellschaftsstruktur der südafrikanischen Bevölkerung prägte. Erst 1990 gelang es, durch die Freilassung Mandelas und der Aufhebung des Verbots gegen die schwarze Befreiungsorganisation ANC, eine friedliche Aufhebung der Apartheid überhaupt möglich zu machen.

1993: Alleinherrschaft der weißen Bevölkerung endet.
1994: Erste freie Wahlen finden statt. Mandela wird Staatspräsident.
1997: Eine neue Verfassung tritt in Kraft.
1999: Mandela tritt ab. Neuer Staatspräsident wird Thabo Mbeki.

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Links
Südafrika im World Wide Web

Hintergrundwissen über Südafrika
> Auswärtiges Amt
> Botschaft der Republik Südafrika
> Landeskundliche Informationsseiten der V-EZ
> WISSEN.DE
> ERDKUNDE-ONLINE
> LONELY PLANET (Englisch)
> WORLD FACTBOOK 2002 (Englisch)

Portalseiten
> Southafrica-infoweb.com
> Southafrica.net (Englisch)
> Southafrica.com (Englisch)

Foto-Impressionen
> SATOUR.DE

Südafrikanischer Film
> The South African Filmsite (Englisch)
> Encounters – South African International Documentary Festival (Englisch)
> e.tv online (Englisch)
> IMDb Guide for South Africa (Englisch)

Sprachen in Südafrika
> ETHNOLOGIE.COM (Englisch)
> South African Languages Web (Englisch)
> Welt der Sprache - Sprachen der Welt: Afrikaans
> Der kleine Prinz in 100 Sprachen > Afrikaans

Live Radio aus Südafrika
> Channel Listing auf Southafrica Infoweb
> LIVE-RADIO.NET

News
> GOOGLE NEWS zu Südafrika

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