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Zur Person |
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geboren 1961 in Bonn, studierte an der Uni
Köln, Theater- Film- und Fernsehwissenschaften. Ihren
Unterhalt bestritt sie als freie Journalistin. 1992 bis 94
belegte sie an der Kunsthochschule für Medien in Köln
den Aufbaustudiengang Film/Fernsehen, den sie 94 mit
Auszeichnung abschloss. Das Diplomprojekt war NICO-ICON,
besser gesagt die Recherche dazu und zwanzig
fertiggeschnittene Minuten. Genug um das ZDF (Redaktion
Kleines Fernsehspiel) als CO-Produzenten zu gewinnen und
den Film in der jetzigen Fassung fertig zu stellen.
(Oliver Held)
Links
Susanne Ofteringer@IMDb
Susanne Ofteringer wird am Sonntag, 18. April '99 um
20:15 Uhr ihre Dokumentation NICO-ICON und um 18:00 Uhr
den Jonas-Mekas-Film SCENES FROM THE LIFE OF ANDY WARHOL
und MY HUSTLER von Warhol vorstellen. |
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Wunschprogramm |
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Scenes from the life of Andy Warhol
Eine Art Tagebuch in Super-8-Bildern über den Maestro
selbst: Zusammengestellt und mit der Musik von Velvet
Underground montiert von dem New Yorker Independentfilmer
und Archivar Jonas Mekas, der seinem Freund Warhol
zwischen 1965 und 1982 mit der Super-8-Kamera ständig auf
den Fersen war: zu Hause beim Essen, am Strand und
unterwegs.
USA 1990 Regie und Schnitt: Jonas Mekas · OF ohne
Dialog · 35‘
My Hustler
Jonas Mekas: »Es handelt sich im Kern um ein
Dreiecksspiel, in dem der Strichjunge die Nachbarin
auffordert, ihn von einem jungen Mann zu befreien, der
sich am Strand sonnt. Genevieve versucht es, aber sie
scheitert. Die zweite Spule wurde im Badezimmer gedreht.«
Laut unseren Unterlagen soll der Film auch eine Probe von
Velvet Underground und Nico dokumentieren.
USA 1965 Regie: Chuck Wein · Mit: Paul America, Ed
Hood, John MacDermott, Genevieve Charbon, Joseph Campbell
· engl. OF · 70’
So 18. April + Mo 19. April '99 18:00 Uhr
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Ofteringer-Programm |
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Die Entscheider
Deutschland Asylland, funktionierend versteht
sich. Wartemärkchen werden gezogen, Gutscheine verteilt,
Formblätter unterzeichnet. Susanne Ofteringer zeigt
nüchtern den nüchternen Alltag auf dem Amt für
Asylgesuche. Dann kommt sie zur Sache und zeigt uns in
zwei packenden Gesprächen, welche Menschen das sind, die
hier Asyl gewähren oder auch nicht die Entscheider.
O.H.
Regie: Susanne Ofteringer · 16mm · 22’
Nico-Icon
Ein Film über Christa Päffgen aus Köln. Oder besser
gesagt über die Sängerin von Velvet Underground. Die
sich selbst zur Ikone ernannte, um dann alles daran zu
setzen diese wieder zu zerstören. Ein Leben gegen die
Schönheit, wo am Ende nichts bleibt außer tot vom Rad zu
fallen. O.H.
»Nico-Icon folgt den Stationen des Lebens von Christa
Päffgen alias Nico: vom Mannequin Ostergaards zur
Mondgöttin Andy Warhols. Der Film handelt von der Zeit,
in der ihr zerdehnter Gesang den Sound von The Velvet
Underground prägte und ihre Schönheit und ihr Schweigen
Lou Reed, Jackson Browne, Jim Morrison, Iggy Pop und viele
andere gleichermaßen faszinierten. NICO-ICON vermittelt
in einer Collage aus Interviews, Fotos, Filmausschnitten
und Clips ein eindringliches Bild von Nico, deren Leben
geprägt war von dem Widerspruch zwischen Besitz und
Verachtung des Materiellen, von Schönheit, von
Lebensintensität und Lebensverweigerung, und die in ihrer
Kompromißlosigkeit schließlich doch noch das selbst
gesetzte Ziel erreichte: zur unvergessenen Kultfigur zu
werden.
D 1995 Regie: Susanne Ofteringer · Kamera: Judith
Kaufmann, Katarzyna Remin · Mit: Nico, Tina Aumont,
Christian Aaron Boulogne, Edith Boulogne, Jackson Browne,
John Cale, Jonas Mekas, Paul Morrisey
zusätzlich Di 20. + Mi 21. April '99, 18:00 Uhr
Links
Nico-Icon@IMDb
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