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Filmszene NRW

Werner Nekes

     

Zur Person

  Werner Nekes ist sicherlich einer der bekanntesten Filmkünstler in Deutschland. Geboren am 29.4.44 in Erfurt/Thüringen zog man ihn nach Mülheim an die Ruhr, wo er auch eigentlich nicht mehr weg wollte und heute lebt. Seine filmische Arbeit begann 1965, wurde `67-`68 durch den europäischen Experimentalfilmboom beflügelt, so dass er 1969 schon auf 25 Kurzfilme seiner Marke verweisen konnte und Professor an der HBK in Hamburg wurde. Wie die meisten seiner Generation war er kein ausgebildeter "Filmkünstler" sondern Sprachwissenschaftler und Psychologe. Wie die wenigsten seiner Generation wurde er nicht alt sondern besser. Arbeitete mit Dore O, Bazon Brock und Helge Schneider zusammen, hielt Vorträge in der ganzen Welt und bekam Filmpreise, wie andere Rechnungen. Doch in der ganzen Zeit verlor er sein Ziel nicht aus den Augen: Mit Licht Geschichten zu erzählen, seine "Lichteratur".

Links
Werner Nekes@IMDb

   

Wunschprogramm

  Flaming Creatures

Werner Nekes' Wunschfilm an dem Abend ist FLAMING CREATURES von Jack Smith. »FLAMING CREATURES ist ein seltenes, modernes Kunstwerk über Lust und Unschuld. Ohne jeden Zweifel ist diese Unschuld aus perversen - nach der allgemeinen Auslegung des Begriffs - und dekadenten, zumindest jedoch theatralischen und künstlichen Themen zusammengesetzt. Aber ich glaube, daß der Film eben deshalb Schönheit und Modernität erreicht. FLAMING CREATURES ist ein wunderschönes Exemplar dessen, was in dem Genre mit Pop-Art bezeichnet wird.« (Susan Sonntag, 1964)

USA 1963, 45', Realisation: Jack Smith

So, 19.9.99, ca. 19:00 Uhr

Links
Jack Smith & Flaming Creatures@European Media Art Festival
Flaming Creatures@IMDb

   

Nekes-Programm

 

Uliisses

ULIISSES ist eine homerische Reise durch die Geschichte des Kinos mit Musik u.a. von Helge Schneider! Sein Thema ist der mythologische Odysseus von Homer, der Ulysses von James Joyce und die synthetische Figur Telemach/Phil von Neil Orams "The Warp". Werner Nekes fasste die drei Figuren zusammen und zeigt ihre Geschichte analog zur Geschichte der "Lichteratur", des Schreibens mit Licht = Film.

»ULIISSES ist ein Großwerk äusserster Verdichtung. Gegenstand ist die Bildersprache selbst: Das Sehen lernen und das Sehen wollen.« (FR)

D 1980, 94', R Werner Nekes, mit Tabea Bloomenschein, Armin Wölfi

So 19.9.99, ca. 21:15 Uhr

Links
Uliisses@European Media Art Festival

Uliisses@IMDb

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