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Werkschau
Rainer Werner Fassbinder
14. April - 28. Mai 2002

1978 | 
Die Ehe der Maria Braun

Dienstag, 21. Mai 2002 — 18:30 Uhr
Mittwoch, 22. Mai 2002 — 22:45 Uhr

Während im Zweiten Weltkrieg ringsum die Bomben fallen, heiraten Hermann Braun (Klaus Löwitsch) und Maria (Hanna Schygulla). Eine einzige Nacht bleibt ihnen, dann muss der Ehemann wieder an die Front. Nach Kriegsende – ihr Mann, heißt es, sei gefallen – hat Maria ein Verhältnis mit dem schwarzen G.I. Bill. Doch Hermann kommt unerwartet aus der Gefangenschaft nach Hause. In der Konfrontation mit Mann und Liebhaber erschlägt Maria Bill mit einer Flasche. Hermann nimmt die Schuld auf sich und muss ins Zuchthaus. Maria lernt den Fabrikanten Oswald (Ivan Desny) kennen und macht sich in dessen Leben und Firma unentbehrlich, während sie auf Hermanns Entlassung wartet. Als es aber soweit ist, verschwindet der spurlos. 

Erst nach Oswalds Tod taucht er wieder auf. Maria erfährt von einem Vertrag zwischen beiden Männern, demzufolge Hermann zu Lebzeiten Oswalds auf Maria verzichtete, der Fabrikant dafür aber das Ehepaar zu seinen Erben eingesetzt hat. Statt der erwarteten Wiedersehensfeier kommt es zur Katastrophe: Maria lässt – Absicht oder Versehen? – den Gashahn des Herdes geöffnet, und während in der Radioübertragung die deutsche Fußballnationalmannschaft dem Weltmeistertitel 1954 entgegenspielt, wird das Haus von einer gewaltigen Explosion erschüttert.

D 1978 · Regie Rainer Werner Fassbinder · Drehbuch Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich, R.W.Fassbinder; nach einer Idee von R.W.Fassbinder · Kamera Michael Ballhaus · Mit Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch Ivan Desny, Gisela Uhlen Gottfried John, Günter Lamprecht George Byrd, Hark Bohm · 120’ · Farbe · ab 12

» DIE EHE DER MARIA BRAUN bei der Fassbinder Foundation
» DIE EHE DER MARIA BRAUN in Internet Movie Database