1978 |
Die Ehe der Maria Braun

Dienstag, 21. Mai 2002 — 18:30 Uhr
Mittwoch, 22. Mai 2002 — 22:45 Uhr
Während im Zweiten Weltkrieg ringsum die Bomben fallen,
heiraten Hermann Braun (Klaus Löwitsch) und Maria (Hanna
Schygulla). Eine einzige Nacht bleibt ihnen, dann muss der
Ehemann wieder an die Front. Nach Kriegsende – ihr Mann,
heißt es, sei gefallen – hat Maria ein Verhältnis mit dem
schwarzen G.I. Bill. Doch Hermann kommt unerwartet aus der
Gefangenschaft nach Hause. In der Konfrontation mit Mann und
Liebhaber erschlägt Maria Bill mit einer Flasche. Hermann nimmt
die Schuld auf sich und muss ins Zuchthaus. Maria lernt den
Fabrikanten Oswald (Ivan Desny) kennen und macht sich in dessen
Leben und Firma unentbehrlich, während sie auf Hermanns
Entlassung wartet. Als es aber soweit ist, verschwindet der
spurlos.
Erst nach Oswalds Tod taucht er wieder auf. Maria erfährt
von einem Vertrag zwischen beiden Männern, demzufolge Hermann
zu Lebzeiten Oswalds auf Maria verzichtete, der Fabrikant dafür
aber das Ehepaar zu seinen Erben eingesetzt hat. Statt der
erwarteten Wiedersehensfeier kommt es zur Katastrophe: Maria
lässt – Absicht oder Versehen? – den Gashahn des Herdes
geöffnet, und während in der Radioübertragung die deutsche
Fußballnationalmannschaft dem Weltmeistertitel 1954
entgegenspielt, wird das Haus von einer gewaltigen Explosion
erschüttert.
D 1978 ·
Regie Rainer Werner Fassbinder · Drehbuch Peter
Märthesheimer, Pea Fröhlich, R.W.Fassbinder; nach einer Idee
von R.W.Fassbinder · Kamera
Michael Ballhaus · Mit Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch
Ivan Desny, Gisela Uhlen Gottfried John, Günter Lamprecht
George Byrd, Hark Bohm · 120’ ·
Farbe · ab 12
» DIE
EHE DER MARIA BRAUN bei der Fassbinder Foundation
» DIE
EHE DER MARIA BRAUN in Internet Movie Database
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