So 10. Juli 2005 — 13 Uhr
Mi 13. Juli 2005 — 18 Uhr
Wenige Tage vor Weihnachten 1938 wollte der wohlhabende,
alleinstehende Börsenmakler Nicholas Winton, 29 Jahre
jung, zum Skifahren verreisen. Ein Telefonanruf machte ihm einen
Strich durch die Rechnung und veränderte sein Leben. Martin
Blake, ein guter Freund, arbeitete für eine Organisation in Prag,
die gefährdete Menschen bei der Auswanderung half und
politisierte Winton. Der junge Börsenmakler wusste vom Leid der
Flüchtlinge aus dem Sudetenland, das die Deutschen besetzt hatte.
Er ahnte, dass Hitler bald auch Böhmen und Moravia besetzen
würde — zahlreiche Menschen waren in Lebensgefahr. Es
gab keine Hilfsorganisation, die sich um die bedrohten Kinder
kümmerte.
Winton entschloss sich, selbst aktiv zu werden. Er nahm den
Kontakt zu Staaten auf, von denen er sich eine Aufnahme der Kinder
erhoffte. Schweden und Großbritannien waren die einzigen Länder,
die ihm eine positive Antwort erteilten. Die britische Regierung
knüpfte ihr Versprechen, Kinder unter 18 Jahren aufzunehmen, an
zwei Bedingungen: Winton musste für jedes Kind ein neues Zuhause
organisieren und 50 Pfund anzahlen, um für die eventuell
anfallenden Rückreisekosten aufzukommen.
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Slowakei 2002 · Regie
Matej Minác · Kamera Richard Krivda · engl.OmU ·
69' |
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