Do 5.10. — 18:00
So 8.10. — 13:00
Hommage an die greisen Operndiven, die im Altersheim der
Mailänder Scala ihre legendären Bühnenkriege weiter austragen.
"Ein Film, der tief anrührt, weil er schön ist." (NZZ)
An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe
Verdis "schönstes Werk", wie er selbst sagte. Es ist
die "Casa di riposa", ein Altersheim, 1896 von ihm
gegründet für Menschen, "die weniger Glück hatten als ich".
Menschen, bei denen die große Karriere nie stattgefunden hat -
und andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht
sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit
einem Koffer voller Erinnerungen. Doch wer einmal von der Tosca
geküsst wurde, lebt weiter für die Kunst, für das
Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung.
"Sicher ist dieser dokumentarische Spielfilm nicht ohne
Regieanweisungen erarbeitet, aber das stört nicht: Daniel Schmid
geht mit den alten Menschen so liebevoll zärtlich um, macht sich
nicht lustig über zitternde Stimmen, über den Stolz und das
Prahlerische; sie sind nicht Schatten der Vergangenheit, sondern
lebensvolle Menschen, die sich stolz erinnern, aber auch zu ihren
Schwächen stehen. Ein faszinierender, reicher und schöner
Film." (Süddeutsche Zeitung)
Am 6. August dieses Jahres verstarb der Schweizer Film-,
Fernseh- und Opernregisseur Daniel Schmid im Alter von 64 Jahren.
Mit der Wiederaufführung von DER KUSS DER TOSCA, den viele für
seinen schönsten Film halten, erinnert die Edition Salzgeber an
den "Imagier" (R. Jula) des europäische Kinos.
Links
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IL BACIO DI TOSCA · Schweiz 1984 · Regie
Daniel Schmid · Kamera Renato Berta · Mit Sara
Scuderi, Della Benning, Irma Colasanti, Giuseppina Sani,
Giulia Scaramelli, Ida Bida, Giovanni Erminio Puligheddu,
Leonida Bellon, Salvatore Locapo · ital.OmU · 87' |
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