So 06.05. — 18:00
Mi 09.05. — 18:00
Die tragische Lebensgeschichte eines Inuit – zum
internationalem Polarjahr 2007/2008
Der US-amerikanische Polarforscher Robert E. Peary gilt als
Entdecker des Nordpols. 23 Jahre lang lebte Peary in Grönland bei
den Inuit. 1897 brachte er sechs Inuit, darunter auch den kleinen
Jungen Minik, nach New York. Mitarbeiter des Naturhistorischen
Museums machten sich begeistert daran, die Inuit vor Ort zu
studieren. Für das Museumspublikum waren die Menschen aus
Grönland eine Sensation. Dass sich die Inuit in New York nicht
wohlfühlen würden, hatte Peary nicht bedacht. Ihr Heimweh und
ihre Trauer kümmerten niemanden. Auch nicht, als die Inuit
starben, einer nach dem anderen. Nur der kleine Minik überlebte.
Was ist aus ihm geworden?
Der Urenkel von Robert E. Peary zeichnet die tragische
Geschichte der New Yorker Inuit auf. Regisseur Staffan Julén begleitet
den Urenkel des Wissenschaftlers, der sich nach dem berühmten
Vorfahren Robert Peary II genannt hat, aber Inuit ist und aus
einer Verbindung Pearys mit einer Grönländerin stammt. Dieser
Nachfahre folgt den Spuren des Urgroßvaters und erzählt
gleichzeitig die Lebensgeschichte von Minik.
Copenhagen Dox Amnesty Award 2006
Schweden/Dänemark 2006 ·
Regie: Staffan Julén · OmU · digitale Projektion · 79'
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