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Rückblick

Vom Schaukeln der Dinge
 
Do 16. November 2006 — 18:00
So 19. November 2006 — 13:00

Schauspieler, Kabarettist, Autor und Rugby-Fan Rudolf Höhn ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Mit der Diagnose Morbus Parkinson bricht alles zusammen — einerseits. Anderseits macht sie ihn offen für Begegnungen völlig anderer Art.

Er ist Schauspieler und Autor. Als scharfzüngiger Kabarettist hat er das bestbezahlte Engagement seines Lebens, sein selbst geschriebenes Stück erhält Traumkritiken – ein widerspenstiger Zeitgeist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann die Diagnose: Morbus Parkinson. Für Rudolf Höhn, gerade 48 Jahre alt, bricht eine Welt zusammen. 

Der Film folgt ihm, wie er mit seinem Schicksal ringt. Alles, was bis dahin in seinem Leben wichtig war gerät ins Wanken, doch gleichzeitig bringt diese Erschütterung neue Erfahrungswelten hervor. Sein Widerstandsgeist und seine Leidenschaft fürs Theater und Schreiben öffnen ihn für Begegnungen völlig anderer Art. Er folgt seinem alten Traum, einem Rugbyclub beizutreten und wird dessen Pressesprecher. 

Er erfindet seine Profession neu und gründet eine Theatergruppe für Menschen mit Behinderungen und legt Rollstuhlfahrern Flügeln an. Nach wie vor fließen seine alltäglichen Beobachtungen und persönlichen Erlebnisse in Theaterstücke und Kabaretttexte ein. Mit einer zarten Filmsprache folgt Beatrix Schwehm ihrem Protagonisten und erzählt von seiner Krankheit, vom Theater, von Literatur, Shakespeare, Montaigne... und von Rugby. Gegensätze, die für Höhn viele Gemeinsamkeiten haben. Mit und durch ihn öffnet sich dem Zuschauer ein anderer Blick auf die Welt.

Links
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VOM SCHAUKELN DER DINGE · D 2006 · Regie und Drehbuch Beatrix Schwehm · Kamera Bernd Meiners · Musik Willy Daum, Hartmut Schmidt · 80' 

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