So 10.06. — 18:00
Mi 13.06. — 18:00Ein Film, der Strukturen von
Machtmechanismen aufzeigt, die leider weder überholt noch
einmalig sind.
Nichts war in der DDR so geheim, wie die Arbeitsweise des
Ministeriums für Staatssicherheit. Die Bedrohung, die vom MfS
ausging, war unbestimmt und unkalkulierbar. Selbst Betroffene
ahnten oft nicht, wie weit der Arm des MfS reichte. Für fast
100.000 hauptamtliche Mitarbeiter war das MfS jedoch täglicher
Arbeitsplatz. Neun von ihnen, zuletzt Generäle oder hohe
Offiziere, traten nun vor die Kamera und erzählen vom Innenleben
des MfS-Apparates, vom Lebensgefühl seiner Mitarbeiter und von
den Techniken der zur täglichen Routine gewordenen
Geheimdienstarbeit.
Wie verlief eine Verhaftung, wie ein Verhör, wie die Anwerbung
eines Inoffiziellen Mitarbeiters, und was waren die Praktiken in
der Untersuchungshaft? Sie erzählen von ihrer Befriedigung beim
Erreichen eines Geständnisses, von ihrem Verhältnis zu Minister
Mielke und von ihren Gefühlen gegenüber abtrünnigen
Mitarbeitern.
Deutschland
2002 · Regie und Drehbuch Christian Klemke, Jan N.
Lorenzen · Kamera Peter Badel · digitale Projektion · 90'
Links
» Infos
zum Film beim Salzgeber Filmverleih
» Ausführliche
Linksammlung filmz.de
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