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Klassik im Kino
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Giuseppe Verdi
La Traviata

So 4. Februar 2007 · 11 Uhr

Melodramma in 3 Akten
Musik von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas d.J.
Filmproduktion 1982

 

Die erschütternde Geschichte einer nicht standesgemäßen Liebe in einer prunkvollen Produktion. Der renommierte Film- und Opernregisseur Franco Zeffirelli scheute keinen Aufwand, um Glück und Leid der Violetta Valéry in Szene zu setzen. Teresa Stratas vermittelt den Gegensatz von emotionaler Stärke und körperlicher Schwäche der Titelfigur mit großer Eindringlichkeit. Mit dem Schmelz seiner lyrischen Stimme und seiner faszinierenden Bühnenpräsenz ist Plácido Domingo ein überaus leidenschaftlicher Alfred Germont. Nicht nur die mit hunderten von Kerzen oder von gewaltigen Kronleuchtern illuminierten Salons, in denen goldgelbe und braune Farbtöne vorherrschen, erinnern an Zeffirellis Lehrmeister Luchino Visconti. Zurecht wurde der Film für den Oscar nominiert und mit dem Preis der British Academy of Film and Television Arts ausgezeichnet.

"Noch nie sind in einem Opernfilm Musik und Szene derart phantasievoll, werkgetreu und sinnenfroh aufeinander abgestimmt worden…" (Der Spiegel)

"Ein Glücksfall in der Geschichte der Opernverfilmungen, das seltene Gelingen eines von der Guckkasten-Opernbühne vollständig abgehobenen Spiels."
(Die Welt)

 

D 1982 · Regie und Drehbuch Franco Zeffirelli · Musikalische Leitung James Levine · Ausstattung Gianni Quaranta · Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York, Teresa Stratas, Plácido Domingo, Cornell Macneill, Alan Monk, Axelle Gall · 105' · digitale Projektion

Bildrechte © Unitel / Dt. Grammophon

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