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Erneut im Programm:
So 6. April 2008 · 11 Uhr
Inszenierung und Filmregie von Herbert von Karajan (1973)
| 141 Minuten
"Eine der besten Opernverfilmungen, die je
gemacht wurden!" (The Times)
Zypern, Ende des 15. Jahrhunderts. Othello,
venezianischer Gouverneur auf Cypern, wieder nach einer
siegreichen Schlacht von der Menge begeistert empfangen,
während sein Offizier Jago schon im Hintergrund ein
Komplott einfädelt. Neidisch auf den von Othello zum
Hauptmann beförderten Cassio streut Jago das Gerücht,
dieser habe mit Othellos Gemahlin Desdemona ein Verhältnis.
Othello, rasend vor Eifersucht, missversteht das Verhalten
seiner Frau und erwürgt sie, bevor er von Jagos Gemahlin
Emilia über die Intrige aufgeklärt wird. Verzweifelt
begeht er daraufhin mit dem Dolch Selbstmord.
Herbert von Karajan schuf stets meisterhafte
akustische und visuelle Bilder. So gelang ihm auch hier, in
der filmischen Umsetzung seiner Inszenierung von den
Salzburger Festspielen, eine grandiose Wiedergabe der
verschiedensten mediterranen Stimmungen: von der
sturmbewegten Ouvertüre bis zu den goldschimmernden
Palastszenen.
Der Film wurde 1973 in München und Salzburg im Studio
und mit nachgebauten Außenszenen produziert. Karajan selbst
inszenierte die 250 Komparsen, die Fechtszenen und die
Spezialeffekte. Das Bühnenbild und die Kostüme stammen vom
dem bekannten französischen Maler Georges Wakhevitch.
D 1973 · Inszenierung
und Filmregie Herbert von Karajan · Orchester Berliner
Philharmoniker · Chor der Deutschen Oper Berlin · Libretto
Arrigo Boito nach Shakespeares OTHELLO · Mit Jon
Vickers, Mirella Freni, Peter Glossop, José van Dam,
Stefania Mal · 141'
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