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So 7. Januar 2007 · 11 Uhr
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Melodramma (Tragedia lirica) in 2 Akten
Musik von Vincenzo Bellini
Aufzeichnung aus der Bayerischen Staatsoper 2006 | 157
Minuten
Schon Richard Wagner beschrieb Norma als das
"reichste aller Werke" Bellinis und sagte über
seine Melodien, sie seien "schöner als Träume."
Die Partie der Norma stellt höchste Ansprüche an Technik,
Ausdauer und die dramatische Gestaltungsmöglichkeit einer
Sängerin. Vor allem durch die Darstellung der Titelrolle
wird das von Bellini austarierte Gleichgewicht zwischen
musikalischer Schönheit und szenischer Wirkung garantiert -
eine Paraderolle, in der schon die Callas Aufsehen erregte.
Nun Edita Gruberova, die ‚Königin des Belcanto':
"Norma ist ein persönlicher Höhepunkt für mich; ich
glaube aber auch eine gewisse Grenze, die ich absolut
akzeptieren will."
"Sie gönnt, sie sonnt sich: Am meisten faszinierte
sie mit fein abgestuften Piano-Nuancen, mit der
Beweglichkeit und Eloquenz der die atemberaubenden
Registerwechsel souverän bemeisternden Vokaldiktion. Dabei
fehlte es niemals an Wärme des Timbres, an
beseelt-einfühlsamer dramatischer Passioniertheit, auch
nicht an eindrucksvoll jäher Forte-Attacke. So erlebte man
keine eisige Singmaschine, sondern eine Leidensgestalt, wie
sie sich nur in der Oper und künstlerisch verklären
kann."
(Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau)
D 2006 ·
Musik Vincenzo Bellini · Libretto Felice
Romani · Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht
Jürgen Rose · Musikalische Leitung Friedrich Haider
· Bayerisches Staatsorchester, Chor der Bayerischen
Staatsoper · Bildregie Brian Large · Mit Edita
Gruberova (Norma), Zoran Todorovich (Pollione), Markus
Herzog (Flavio), Roberto Scandiuzzi (Oroveso), Sonia Ganassi
(Adalgisa), Cynthia Jansen (Clotilde) · 157' · digitale
Projektion'
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