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So 3. Juni 2007 · 11 Uhr
Eine Inszenierung von Harry Kupfer mit dem
Festspielorchester Bayreuth (1986) | 139 Minuten
Ein Holländer in der ungeglätteten Urfassung,
inszeniert als Traumvision Sentas: Hier ist eine der
legendärsten Wagner-Interpretationen der
Bayreuth-Geschichte wieder erlebbar. Wagners Konfrontation
von Menschen- und Geisterwelt wird in der Inszenierung von Harry
Kupfer zu einem surrealistischen, von großartigen
Sängern getragenen Bilderrausch. Auch die Filmversion von Brian
Large wurde in der Kritik einhellig gelobt.
"In der Aufnahme wird noch eindrücklicher als in
der Bayreuther Totale, wie grandios Kupfer dieses Konzept
(der irrealen Gegenwelt zu Sentas kleinbürgerlichem Milieu)
umsetzte und wie musikalisch er dabei vorging. Da stimmt in
der Tat jede Bewegung und jede Geste."
(DIE WELT)
"Die Symbolik der Seelenverwandtschaft von Senta und
'Holländer', dank Bildmischtechnik zu einer bewegenden Pose
für Sekunden materialisiert und von der Art, die manchmal
Bilder unvergesslich machen."
(Frankfurter Rundschau)
Deutschland
1986 · Musik und Libretto Richard Wagner · Inszenierung
Harry Kupfer · Künstlerische Gesamtleitung
Wolfgang Wagner · Bildregie Brian Large · Mit dem
Festspielorchester und dem Festspielchor Bayreuth, Simon
Estes (Holländer), Lisbeth Balsev (Senta), Matti Salminen (Daland),
Robert Schunk (Erik), Ruth Hesse (Mary) · digitale
Projektion · 139'
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