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So 1. April 2007 · 11 Uhr
Eine Inszenierung von Götz Friedrich mit den
Wiener Philharmoniker (1979) unter der Leitung von Sir
Georg Solti | 129 Minuten
Verdis letzte Oper ist ein souveränes und geistreiches
Alterswerk. Intelligente Unterhaltung und musikalischer
Genuss gehen auch in der Interpretation von Götz Friedrich
und Georg Solti ineinander über. Die Studioproduktion
profitiert dabei vor allem von den telegenen komischen
Fähigkeiten des Baritons Bacquier, der dem Falstaff eine
clownesque, tragikomische Tiefe gibt.
"Da hat Götz Friedrich genau jenes Maß an
Realismus getroffen, das einem Verdi-Falstaff zusteht, mit
Witz und Hintersinn, mit Drastik und Sinnlichkeit und
Menschlichkeit und Vorsicht, hat mit Phantasie die Szenen
ausgeschmückt; gestattet in dieser Bühnenwirklichkeit
Fragen, lässt sie offen: Wie ist das mit unserer
Humanität?" (DIE ZEIT)
D 1979
· Musik Giuseppe Verdi · Libretto Arrigo
Boito (nach William Shakespeare) · Regie Götz
Friedrich · Musikalische Leitung Sir Georg Solti · Mit
den Wiener Philharmonikern, den Wiener Sängerknaben und
dem Wiener Staatsopernchor · Gabriel Bacquier (Falstaff ),
Richard Stilwell (Ford), Max-Rene Cosotti (Fenton), John
Lanigan (Doktor Cajus), Karan Armstrong (Alice Ford), Jutts
Renate Ilhoff (Nannetta) · digitale Projektion · 129'
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