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So 2. März 2008 · 11 Uhr
Eine Paraderolle für Plácido Domingo in einer Oper
für Feinschmecker.
Die Geschichte des Cyrano de Bergerac, jenes noblen
Franzosen mit der langen Nase und der tragischen Liebe zur
schönen Roxane (Sondra Radvanovsky), ist zwar ein
Bühnenklassiker und wurde auch schon mehrfach verfilmt. Die
Oper von Franco Alfano ist leider allzu selten zu
sehen, was man nicht verstehen kann, wenn man Plácido
Domingo in der Titelrolle gesehen hat. Mit seiner 121.
Bühnenrolle hat der Startenor zweifellos eine Partie
gefunden, die seiner enormen Bühnenpräsenz entspricht. Und
Domingo überzeugt von der ersten bis zur letzten Minute,
von der ersten Fechtszene bis zum berührenden Tod des
Cyrano. Komponist Alfano mischt in diesem Werk aus den
1930er Jahren modernen Orchesterklang und französisches
Flair: eine Oper für Feinschmecker. Dieser Cyrano wurde im
Februar 2007 im Palau de les Arts „Reina Sofía“
aufgezeichnet, der neuen Oper in Valencia. Er ist eine
Koproduktion mit der MET und der Royal Opera in London.
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Deutschland/Spanien
2007 · Libretto: Jaan Kross · Inszenierung: Michal
Znaniecki · Bildregie: Tiziano Mancini • Mit dem
Orquestra de la Comunitat Valenciana unter der Leitung von
Patrick Fournillier und dem Cor de la Generalitat Valenciana
unter der Leitung von Francesc Perales • Es singen: Plácido
Domingo (Cyrano), Sondra Radvanovsky (Roxane), Germán
Villar (Christian), Rodney Gilfry (De Guiche) u.a. ·
digitale Projektion · 122'
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