|
2. Teil der fünfteiligen Reihe von
Opern- und Konzertaufzeichnungen unter der Leitung von
Herbert von Karajan
So 3. Dezember 2006 · 11 Uhr
Inszenierung und Filmregie Herbert von Karajan (1967) |
167 Minuten
Die Geschichte einer Zigeunerin, die jederzeit ihren
Lieben, Launen und ihrer Lebensgier nachgibt, der dabei die
Freiheit über alles geht und die, vor die Alternative
gestellt, sich zu beugen oder zu sterben, dem Tod gelassen
ins Gesicht schaut. Dieses Schicksal zeigt den gnadenlosen
Widerspruch zwischen Anpassung an gesellschaftliche Normen
und individueller Freiheit, ohne ihm seine Ambivalenz zu
nehmen. Carmen liebt erst Don José, einen Sergeanten, dann
Escamillo, den Stierkämpfer, und sie muss dafür bezahlen.
Carmen (so verrät es bereits der Titel) ist die alleinige
Hauptperson, und ihr Verhalten ist konsequent bis in den
Tod. Das Stück endet im Vergleich zu anderen Opern dieses
Genres tragisch.
Die von Herbert von Karajan selbst produzierte
Filmaufzeichnung der Oper basiert auf seiner Inszenierung
für die Salzburger Festspiele von 1966 mit Grace Bumbry
(einer der hervorragendsten Carmen-Interpretinnen unserer
Zeit), John Vickers, Mirella Freni und Justino
Diaz in den Hauptpartien.
D 1967
· Inszenierung und Filmregie Herbert von Karajna
· Orchester Wiener Philharmoniker · Chor
Wiener Staatsoper · Libretto
Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach "Carmen" von
Prosper Mérimée · Mit Grace Bumbry, Jon Vickers,
Mirella Freni, Justino Diaz, Milen Paunov · 167'
|