Mi 4. Mai 2005 — 18 Uhr
So 8. Mai 2005 — 13 Uhr
In einem Flüchtlingscamp in Marokko wartet Oumar auf
die Gelegenheit, die 25 Kilometer Mittelmeer, die ihn von Europa
trennen, zu überwinden, vielleicht, indem er sich zwei leere
Plastikkanister unter den Bauch bindet. Malika wartet mit ihrer
Familie zwei Jahre in einem Flüchtlingscamp in Polen auf eine
Aufenthaltsgenehmigung. Sie zeigt Bilder von früher, als noch
Frieden war in Tschetschenien. Bilder von ihr und ihrem Mann an
einem Sonntagnachmittag im Park. Ein europäisches Paar, das
könnten unsere Eltern sein. Zwei von fünf Menschen, die dieser
Film porträtiert. Sie alle leben, zumindest eine Zeit lang, ohne
Papiere in Europa, hoffen auf einen Neubeginn. Geschichten über
die Relativität des Wortes Glück.
Andreas Voigts ("Glaube, Liebe, Hoffnung")
neuer Dokumentarfilm wurde auf dem letzten "Internationalen
Dokumentarfilmfestival Leipzig" stark diskutiert.
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D 2004 · Regie Andreas Voigt
· Kamera Johan Feindt und Marcus Winterbauer · ab
12 J. · OmU · 91' |
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