So 17. Juli 2005 — 13 Uhr
Mi 20. Juli 2005 — 18 Uhr
Nach zwei Unabhängigkeitskriegen gegen Russland liegt die
Stadt immer noch in Trümmern. Vor den Ruinen der Häuser probt
eine Tanzgruppe bestehend aus Straßen- and Waisenhauskindern den
kaukasischen Tanz. Der Film bricht mit der Company zu ihrer
Europatournee auf und kehrt doch immer wieder in das
kriegsgebeutelte Tschetschenien zurück. Die jungen Tänzer feiern
Erfolge an den renommiertesten und glamourösesten Bühnen der
Welt - der Himmel ist dunkel vor lauter Bomben, die jungen Männer
sterben im Krieg, Minen pflastern die Straßen.
Die Kinder werden nicht allein vom Wunsch, auf der Bühne zu
stehen, angetrieben, sondern brauchen die Kunst als
Überlebensstrategie. Sie versuchen, dem Krieg zu trotzen und
Europa ein Bild von Tschetschenien zu zeigen, das nicht nur aus
Terror besteht. Ramzan Akhmadov, ein außergewöhnlicher
Mann, trainiert und ermutigt die Kinder. Sein Engagement
ermöglicht ihre triumphalen Auftritte in ganz Europa.
Am Ende des Films kommen die Kinder zu ihren Eltern nach
Tschetschenien zurück, wo der Krieg allgegenwärtig ist. Ein
normales, ruhiges Leben scheint hier für die jungen Tänzer
unmöglich.
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Niederlande 2004 · Regie und Drehbuch
Jos de Putter · Kamera Vladas Naudzius · Schnit
Stefan Kamp · tschetsch./russ.OmU · 75' |
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