So 24. Juli 2005 — 13 Uhr
Mi 27. Juli 2005 — 18 Uhr
Kubaner, Schwarzer, Santero-Jünger, Schwuler, Anhänger der
Revolution und vor allem Musiker, Bola de Nieve war ein
latein-amerikanischer Mythos des 20. Jahrhunderts. Auch in Europa,
Asien und den Vereinigten Staaten hatte Bola de Nieve "Snowball"
aka. Ignacio Villa großen Erfolg. Wie schaffte es dieser Mann,
allein mit seinem Piano und seiner durchdringenden Stimme, Edith
Piaf, Andrés Segovia, Pablo Neruda, Josephine Baker, Alejo
Carpentier, Nicolas Guillén oder Pedro Almodóvar zu Tränen zu
rühren?
Obwohl Bola de Nieve den Schmerz kannte, sagte er immer: "Ich
mag zwar traurig sein, aber meine Lieder klingen fröhlich."
Bola und seine Zeit bilden den Schwerpunkt dieses Films, der dem
verschlungenen Lebensweg einer einzigartigen Persönlichkeit
folgt, eines Künstlers, der zu seiner Zeit zwar glühend verehrt
wurde, heute aber praktisch vergessen ist.
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Spanien 2003 · Regie, Drehbuch
und Ton José Sánchez-Montes· span.OmU · 73' |
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