englische Originalfassung:
So 24. Februar — 18:00
deutsche Fassung:
Mi 27. Februar — 18:00
Nichts – und alles. Eine Hommage an das Blau von Yves
Klein. Derek Jarmans filmisches Testament.
Der letzte Film von Derek Jarman hat kein einziges Bild,
nichts. Er ist nur blau. Ein reiner, ungestörter Film; die
absolute Wahrnehmung. Jarman, durch seine AIDS-Erkrankung
erblindet, hat diesen Film Yves Klein gewidmet, mit dem er die
Überzeugung teilt, dass „es mehr gibt, als das Auge trifft“.
Das Testament eines großen Künstlers, der seine Einigung mit dem
Tod gefunden zu haben scheint und mit einer Geste von
erstaunlicher Schlichtheit und Reinheit zeigt, was Kunst sein
kann. Geblendet von Blau.
»Ich kann mich nicht erinnern, je einen reicheren Film
gesehen, gehört und gefühlt zu haben.« (Martina Kaden, Berliner
Zeitung)
»„Blue“ ist reinste Poesie« (Die Zeit)
»Gewiss handelt der Film vom Tod, vom Abschied, von der Angst
vor dem Sterben, von der Liebe zum Leben. Aber es fehlt ihm jede
Larmoyanz. Vom ersten Glockenschlag einer hellen Schelle bis zum
letzten verwehenden Lebensgeräusch liegt vielmher über dem Film
eine verblüffende Heiterkeit.« (FAZ)
»Jarman hat nicht nur für sich, sondern auch für den
Zuschauer neue Dimensionen der Wahrnehmung gefunden!« (SDR)
Großbritannien 1993 · Regie:
Derek Jarman · dF: Mit den Stimmen von Ulrich Matthes,
Sylvester Groth, Wolfgang Condrus, Eva Mattes · engl.OF: Mit
den Stimmen von Nigel Terry, Tilda Swinton, John Quentin, Derek
Jarman · digitale Projektion · 74'
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