Di 22. Dezember · 19:00 Uhr
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Fußball, Repression und Obhut
1970 in Brasilien: Die seit 1964 andauernde Militärdiktatur
schafft ein Klima starker politischer Repressionen zu Beginn der
Fußballweltmeisterschaft. In Mexiko versucht die brasilianische
Nationalelf, die Meisterschaft zu gewinnen.
Für den 12-jährigen Mauro gibt es nichts Wichtigeres als seine
Lieblingsmannschaft. Plötzlich beschließen seine aus
unbekannten Gründen verängstigten Eltern, "in
Urlaub" zu fahren und den Jungen überstürzt in die Obhut
seines Großvaters zu geben, der am Stadtrand von São Paulo
lebt.
Mauro wird von den Eltern an der Tür des Großvaters alleine
zurückgelassen, der nicht da zu sein scheint. Nach langem
Warten taucht der alte Nachbar Shlomo auf, und Mauro muss
erfahren, dass sein Großvater kurz zuvor gestorben ist.
Der Nachbar und die jüdische Gemeinde nehmen sich seiner an.
Das Warten auf die Eltern verbindet sich mit dem Warten auf das
große Fußballereignis. Zum ersten Spiel Brasiliens sind die
Eltern jedoch nicht wie versprochen zurück, und dann kommt auch
nur die Mutter.

Brasilien 2006 · Regie:
Cao Hamburger · Drehbuch: Claudio Galperin und Cao
Hamburger · Kamera: Adriano Goldman • Mit Michel
Joelsas, Germano Haiut, Paulo Autran, Simone Spoladore, Eduardo
Moreira, Caio Blat, Daniela Piepszyk, Gabriel Eric Bursztein,
Felipe Hanna Braun, Haim Fridman, Hugueta Sendacz. · ab 12 J.
· brasil./hebrä.OmU · 110'
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