Mo 27. Nov. 2006 — 21:00 Uhr
Der Film erzählt die Geschichte der Nana S., einer jungen Frau
in Paris. Sie arbeitet seit kurzem in einem
Schallplattengeschäft, verdient aber nicht genug, um davon leben
zu können. Nachdem sie ihre Wohnung verliert, geht sie ins Kino
und weint in der Passion der Jeanne d’Arc.
Den Mann, der ihr die Kinokarte gekauft hat, schüttelt sie ab,
bleibt aber mit dem zusammen, der sie fotografieren soll, sie will
zum Film. Die Polizei verhört sie, weil sie gefundenes Geld nicht
zurückgeben will. Danach lässt Nana sich von einem Mann
ansprechen, geht mit ihm ins Hotel und verdient Geld als
Prostituierte. Für einen jungen Mann, der ihr gefällt, tanzt sie
an einem Billardtisch. Ein Zuhälter wird ihr Betreuer. In einem
Café philosophiert sie mit einem älteren Mann. Sie trifft den
jungen Mann wieder, Luigi, er liest ihr vor von einem Maler, der
das Bild seiner Frau malt. Nana und Luigi lieben sich. Er möchte,
dass sie zu ihm zieht. Ihr Zuhälter lässt sie nicht gehen, will
sie an einen anderen verkaufen. Es kommt zu einem Streit um den
Preis, und dies geschieht bereits im letzten der zwölf Kapitel
des Films.
Godards erster berühmter Film-Essay, zwischen Liebe und
Politik: Sein Leben leben.

VIVRE SA VIE
· F 1962 · Regie Jean-Luc Godard · Drehbuch
Jean-Luc Godard, Marcel Sacotte ·
Kamera Raoul Coutard · Schnitt Jean-Luc Godard,
Agnès Guillemot · Musik Michel Legrand, Jean Ferrat ·
Mit Anna Karina, Sady Rebbot, André S. Labarthe, Guylaine
Schlumberger, Gérard Hoffman u.a. · franz. OmU · 80'
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