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Gefördert von der Stadt Münster mit Mitteln des Ministeriums
für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes NRW
Es passiert, während wir alle es kaum merken: Transnationale
Konzerne aus dem Saatgut- Pharma und Nahrungsmittelbereich
versuchen, sich die biologische Vielfalt, Arten und Gene der Welt
anzueignen. Monsanto, Syngenta und Bayer verkaufen seit den 60er
Jahren des letzten Jahrhunderts Hybridsaatgut an die Bäuerinnen
und Bauern im Süden. Der Haken? Das Hybridsaatgut bringt zwar
mehr Ertrag, aber nur im ersten Jahr - und so sind Bäuerinnen und
Bauern gezwungen, jedes Jahr Saatgut nachzukaufen. Dieses
profitable Geschäft bauen die Konzerne durch Einsatz der
Gentechnik noch aus. Monsanto bietet z.B. gentechnisch
verändertes Sojasaatgut in Brasilien an, das gegen ein von ihnen
produziertes Pflanzengift resistent ist. Unkräuter werden so
während der Wachstumsphase des Soja bekämpft. Die Folgen? Sind
nicht absehbar. Denn das verwendete Gift ist auch im Soja
nachweisbar, auf den Feldern ist kein anderes Leben mehr möglich
und der Boden wird langfristig geschädigt. Unkräuter werden
resistent, und durch Pollenflug übertragen sich die gentechnisch
veränderten Pflanzen auf andere Felder.
Mit den Veranstaltungswochen Wem gehört der Reis?
wollen das [» Eine-Welt-Forum
Münster] und die Weltläden [» la
tienda] und [» weltwinkel]
die weltweiten Prozesse der "Biopiraterie" kritisch
hinterfragen. Im Mittelpunkt steht hierbei der Reis, das
Grundnahrungsmittel Nummer eins weltweit. In Asien wird der
Großteil des Getreides produziert und konsumiert, längst gehört
Reis aber auch bei uns zum normalen Speiseplan. Aber wem gehört
der Reis eigentlich? Kann er überhaupt jemandem gehören? Und
wenn ja, wem sollte er gehören? Welche kulturelle Vielfalt
versteckt sich hinter diesem ganz besonderen Korn? Und welche
Gemeinsamkeiten gibt es im Norden wie im Süden zu entdecken?
Die Termine im Einzelnen:
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