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Bilder von der Eröffnung der Avantgarde-Reihe am 14. Mai 2000
Zurück zu den Wurzeln der Linse!
Weg vom Repertoire, weg von Hollywood, hin zu Avantgarde- und
Experimentalfilmen, hin zu Filmen, die in Münster noch nicht
gelaufen sind, die man entdecken muss, weil nicht der große
Verleih mit entsprechender Werbung dahintersteht.
Ein- bis dreimal pro Monat,
jeweils am Sonntag, wird „Die Linse“ Filme zeigen, die neue
Wege des Sehens gehen. Wir richten Spots auf wegweisende und
exotische Exempel der internationalen filmischen Avantgarde.
Im Mai schockiert
die assoziative Bilderflut des Altmeisters Luis
Buñuel. Salvatore Dali, der an beiden Drehbüchern
mitarbeitete, gab diesen Klassikern der Avantgarde den
surrealistischen Schliff. Im Juni geht Lisl
Ponger aus Österreich trotz Haider auf Weltreise, Shuji
Terayama zeigt die japanische Version des Surrealismus, seine
Landsfrau Utako Kogushi lässt
sich tanzend filmen und verwischt den Übergang zwischen
Performance und Film. Passend zum hoffentlich heißen Sommer gibt’s
im Juli drei Arbeiten der australischen
ExperimentalfilmerInnen Arthur und Corinne Cantrill zu sehen,
die unter anderem das Hitzeflimmern der Wüste auf Celluloid
bannen. Der Sommerblock endet mit „Clip
Cult Vol. 1“, einer aktuellen Sammlung von zwölf
Musikvideos, für die Leinwand aufbereitet, ein neuartiges
Experiment in deutschen Kinos.
14.05.00 Buñuel: Un
chien andalou + L'âge d'or
11.06.00 Avantgarde aus
Österreich: Lisl Ponger
25.06.00 Avantgarde aus
Japan
09.07.00 Avantgarde aus
Australien: Arthur und Corinne Cantrill
27.07.00 clip
cult vol. 1 - exploding cinema
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