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Drehbuch
Geschichte
1968 im Film |
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Mo 25.02.08
Jagdszenen aus Niederbayern |
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So 07.04.08
Ich bin ein Elefant, Madame |
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Drehbuch
Geschichte
1968 im Film
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Zum 40. Mal jähren sich im nächsten Jahr die
Studentenproteste von 1968. Längst sind die 68er zum Mythos
geworden: Slogans wie "Unter den Talaren Muff von 1000
Jahren" und medienwirksame Bilder wie die Auftritte der
K1-Kommunarden oder das Foto des erschossenen Benno Ohnesorg haben
sich tief in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik
eingebrannt.
Die 40. Wiederkehr von "1968" wollen das LWL-Medienzentrum
für Westfalen und der Geschichtsort Villa ten Hompel in
Zusammenarbeit mit dem Cinema, dem Stadtmuseum und dem WDR-Studio
Münster zum Anlass für eine filmische Retrospektive dieses
Epochenereignisses nehmen. An sechs Abenden werden Filme gezeigt
werden, die um 1968 entstanden und vor allem die Auswirkungen der
Revolte in der "Provinz" ins Bild rücken. Unter anderem
zeigen sie, wie scharf Protest und Beharrung, Aufbruch und
Repression am Ende der sechziger Jahre aufeinander trafen. Drei
Veranstaltungen sind Spielfilmen gewidmet, die anderen drei zeigen
Dokumentar- und Amateurfilme, die sämtlich im Westfalen der
ausgehenden 1960er gedreht wurden.
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Filme
und Termine
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Mo 25. Februar · 20:00 Uhr
Jagdszenen
aus Niederbayern
Ein Dorf hetzt einen Schwulen. Peter Fleischmanns Vorläufer
des neuen "Heimatfilms".
Der 20-jährige Abram ist schwul – eigentlich nichts besonderes, aber in seinem Heimatdorf in Niederbayern wird er damit zum Außenseiter. Lange versucht Abram, den bösartigen Spott seiner Mitbürger zu überhören aber als sich herumspricht, dass die "Hure" Hannelore von Abram schwanger ist, eskaliert die hasserfüllte Situation im Dorf.
Mit einer Einführung durch Dr. Hans Gerhold und drei Vorfilmen aus der Studentenbewegung
BRD 1969 · Regie:
Peter Fleischmann Mit Martin Sperr, Angela Winkler, Else
Quecke, Michael Strixner, Maria Stadler, Gunja Seiser, Johann
Brunner, Hanna Schygulla · ab 16 J · 85' |
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Mo 7. April · 20:00 Uhr
Ich
bin ein Elefant, Madame
Das Spielfilmdebüt des Theaterregisseurs
Peter Zadek erzählt vom Versuch der Primaner eines Bremer
Gymnasiums, die autoritär strukturierte Schule umzukrempeln und
zu demokratisieren. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Schüler
Rull, der die herrschende Ordnung leidenschaftlich ablehnt. Immer
wieder denkt er sich neue Aktionen aus, um seine Umwelt zu
provozieren. Seine persönliche Protest-Bewegung gipfelt schließlich
darin, ein Hakenkreuz an die Wand des Gymnasiums zu schmieren. Als
ihm der Schulverweis droht, planen seine Mitschüler die
Solidarisierung.
BRD 1968/1969 · Regie:
Peter Zadek Mit Wolfgang Schneider, Günther Lüders,
Margot Trooger, Heinz Baumann, Maja Eigen, Tankred Dorst,
Georg-Michael Fischer, Peter Palitzsch, Robert Dietl, Werner Dahms
· ab 6 J · 100'
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email info@dielinse.de |
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