|

Freitag, 23. Januar 2004, 17:00 Uhr: Teil
1
Samstag, 24. Januar 2004, 17:00 Uhr: Teil
2
Sonntag 25. Januar 2004
11:00 Uhr: Teil 1 · 14:00
Uhr: Teil 2
17:00 Uhr: Teil 3 · 20:00
Uhr: Teil 4
Montag 26. Januar 2004, 17:00 Uhr: Teil
4
Der Film "Shoah" ist eine der umfassendsten
Dokumentationen über die Vernichtung des europäischen
Judentums. In zwölfjähriger Arbeit hat Claude Lanzmann Orte
der Vernichtung aufgesucht und Überlebende aufgespürt, um das
zurückzuholen und zu dokumentieren, was nach Vergessen drängt.
In neuneinhalb Stunden Filmmaterial wird festgehalten, was nie
als Erinnerung bewältigt werden darf. Im Mittelpunkt stehen
Protagonisten (Juden, Nazis, direkte oder entfernte Zeugen der
Vernichtung), die auf verschiedene Weise beteiligt waren.
Die Zeit ändert die Vergangenheit - das ist in einem
allgemeinen Sinn richtig. Aber ein Film wie "Shoah"
altert nicht. Er bekommt keine Falten, weil er seine eigene
Aktualität schafft. Am Anfang von "Shoah" stehen die
Worte: "Die Handlung beginnt in unseren Tagen." Das
war 1985 wahr, und es ist heute noch immer wahr. Ich hoffe, dass
dies auch in 50 Jahren noch so sein wird. Ich glaube, dass
"Shoah" ein unsterblicher Film ist.
» Claude
Lanzmann im Interview mit Stefan Reinecke in taz, 15.02.02
SHOAH ·
F 1985 · Regie Claude Lanzmann · Kamera
Domninique Chapuis, William Lubtchansky · ab 12 J. ·
mehrsprachige OmU · 545' (147' + 116' + 141' + 141')
» Buch
zum Film bei amazon.de
|