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CineMatrix
Kaum zu glauben!

Genau betrachtet.
Der Stein des Ewigen Lichts

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was dieser aus der Wand ragende Stein im Kassenbereich des CINEMA zu bedeuten hat. Der Stein hat Geschichte: er erinnert daran, dass unsere Räumlichkeiten in früheren Jahren einmal ein Beerdigungsinstitut beherbergten. Und auf dem Stein selbst brannte das Ewige Licht dieses Institutes.

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Zwischen den Welten.
1 - 2 - 3 - Kätzchen kommt vorbei.

Es begab sich dereinst, Anfang der 90er Jahre, in einer Spätvorstellung im damaligen Harpo, dem heutigen CINEMA 2. Das Publikum war still. Kein Geraschel, kein Getuschel. Dazu war der Film, der gezeigt wurde, viel zu spannend. In einer besonders spannungsgeladenen Szene, in der alle ahnten, dass gleich etwas Schreckliches passieren würde, da passierte es.

   Aber nicht auf der Leinwand. Ganz real! Die Mitte der dritten Reihe stieß plötzlich einen Schreckenslaut von sich. Obwohl doch auf der Leinwand noch gar nichts passiert war. Alle anderen im Saal drehten sich erschrocken um. Und dann lachte alles.

   Was war passiert? Hatte sich doch tatsächlich eine ausgewachsene Katze ins Kino verstreunt. Eine Katze, der just in dieser spannenden Szene nichts besseres eingefallen war, als auf die Stuhllehnen vor der dritten Reihe zu springen und sich dort aufrecht sitzend mit bestem Blick auf die Leinwand niederzulassen. Es war ein Bild für die Götter!

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5/1983 — Herbert Achternbusch-Reihe
'Das Gespenst' geht um

»Wir hatten es bereits angedroht: Herbert Achternbuschs skurrile Possen und bösartige Satiren im Bayern-Look sind weiterhin bei uns zu sehen. Seinen festen Platz als unbequemer Querkopf hat er innerhalb der bundesdeutschen (Film-)Szene allemal. Neben 'Bierkampf' und 'Der junge Mönch' werden wir im nächsten Monat auch Achternbuschs neuestes Werk 'Das Gespenst' zeigen, das soeben mit Pauken und Trompeten durch die FSK gerasselt ist. Grund: Ansteckende Blasphemie. Endlich mal!« (CINEMAtograph 5/83, S. 14)

Protesterklärung

Protesterklärung anläßlich der Ankündigung
von Bundesinnenminister Zimmermann, im Zuge von
DAS GESPENST die deutsche Filmförderung umkrempeln zu wollen
(Quelle: CINEMAtograph 9/83, S. 23)

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2-3/83 — Erotik-Filme im Dingsbums
Boykott & Buttersäure

»Flugblätter vorm CINEMA, Ärger im CINEMA: Eine Fraueninitiative hatte Anstoß daran genommen, daß wir 'Die Geschichte der O.' spielen wollten,
... « (CINEMAtograph 2/83, S. 19)

»Der Boykottaufruf einer kleinen Fraueninitiative gegen Erotik-Filme im 'Dingsbums' hat einen traurigen Höhepunkt gefunden: während der Vorstellung des Films 'Nahaufnahme', ein Film gegen die Ausbeutung menschlicher Sexualität, wurde eine übel riechende Flüssigkeit im Kino deponiert. So ein Stinkbombenattentat klingt ganz lustig, stinkt aber fürchterlich. Das Kino mußte mehrere Tage lang geschlossen werden, der finanzielle Verlust ist erheblich.

   Nachdem die Frauengruppe öffentlich bekannte, an Diskussionen nicht interessiert zu sein, nachdem das 'Stadtblatt' unsere Filme auf eine Stufe mit Pornos der Sex-Shops stellte und den Frauen Raum für zum Teil persönliche Angriffe gewährte, ohne uns zu dem Vorgang überhaupt anzuhören und ohne das Attentat zu erwähnen, wollen wir eigentlich zu dem ganzen Vorgang nichts mehr sagen. Selbst wenn wir einigen Punkten der Fraueninitiative im Prinzip inhaltlich zustimmen: die angewandten Mittel diskreditieren die Inhalte ...« (CINEMAtograph 3/83, S. 18)

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